10.01.2020 Christbaumverbrennen

Ja – ist denn Weihnachten schon vorbei ?

Schnell gingen die Adventswochen vorüber und am Dreikönigstag werden traditionell die Weihnachtsbäume aus der Wohnung entfernt.

Auch in diesem Jahr bot die Freiwillige Feuerwehr Schlegel den Bürgern an, die ausgedienten Weihnachtsbäume abzuholen. Beim „Christbaumverbrennen“ in der Dorfmitte erhalten die Spender der Bäume obendrein noch ein paar Bratwürste gratis und können sich zu einem kleinen „Klönschnack“ treffen.

Bereits am Donnerstag wurden die Bäume durch fleißige Helfer der Feuerwehr eingesammelt und am Freitag Abend wurde mit Strohballen, Grill und Pavillion der Platz vorbereitet. Leider zeigte das Wetter sich von seiner schlechten Seite und die Veranstaltung begann mit einem Regenschauer.

Trotzdem entwickelte sich eine gute Stimmung und allen Anwesenden hat das Beisammensein gut gefallen.

Wir bedanken uns herzlichst bei allen Helfern und Besuchern der Veranstaltung sowie der Familie Mergner für die Überlassung der Örtlichkeit.

Hier folgen noch ein paar Bilder der Veranstaltung:

05.01.2020 Jahreshauptversammlung

Neuwahlen der Vorstandschaft – erfreuliche Jugendarbeit

Der erste Vorsitzende René Leys freute sich, neben den Vereinsmitgliedern die Ehrengäste Kreisbrandmeister Marc Fischer von der Führung der Feuerwehren auf Landkreisebene sowie die Gemeindevertreter in Form von Bürgermeister Matthias Beyer, zweiten Bürgermeister Reinhold Frank und Gemeinderat Rainer Rauhut begrüßen zu dürfen.

Er konnte von einem Mitgliederstand in Höhe von 69 Personen berichten.

Das Vereinsjahr 2019 wurde wieder durch verschiedene Aktivitäten kurzweilig gestaltet und durch eine harmonische und gute Zusammenarbeit im Verein geprägt. Dadurch wurde auch ein Beitrag zur Aufrechterhaltung des Dorflebens in Schlegel geleistet.

Kommandant Matthias Mergner berichtete über einen umfangreichen Dienstplan und acht Alarmierungen sorgten für eine ansehnliche Anzahl von Stunden, welche durch die Aktiven im ehrenamtlichen Dienst am Nächsten geleistet wurden. Insbesondere die Tauchpumpe und der Nass-Sauger wurden in 2019 im Einsatz benötigt. Auch ein Flächenbrand und ein Brand in unmittelbarer Nähe einer Scheune mussten abgearbeitet werden. Maschinist Tino Meinel hat erfolgreich an der Leistungsprüfung THL in Köditz teilgenommen.

Der Kommandant konnte eine Mannschaftsstärke von 26 Aktiven, davon 7 Feuerwehranwärter am Ende des Jahres 2019 vermelden.

Jugendwart Thomas Hölzel konnte von einer sehr fleißigen Jugendgruppe berichten, die zum normalen Dienstplan der Wehr noch 4 Unterrichte und 7 Übungen abhielten. Die Teilnahme am Zeltlager in Selbitz hat den Jugendlichen gut gefallen. Beim Wissenstest in Schwarzenbach stellte die Schlegeler Wehr eine der teilnehmerstärksten Gruppen an diesem Tag und alle Teilnehmer konnten den Test erfolgreich abschließen. Erfreulicherweise konnte während der Versammlung Tim Hölzel als Neuzugang begrüßt werden und somit besteht die Jugendgruppe aktuell aus 8 Personen.

De Kassier Jan Gemeinhardt konnte von einer stabilen Kassenlage berichten und wurde auf Empfehlung der Kassenprüfer durch die Versammlung entlastet.

Nun wurde den Ehrengästen das Wort erteilt:

Bürgermeister Matthias Beyer
erwähnte in seinem Grußwort, dass auch die Vorstandschaft eines Vereins durch die Gestaltung des Vereinslebens einen wichtigen Beitrag zur Aufrechterhaltung der Kameradschaft im Verein leistet. Er dankte allen Aktiven für die geleistete Arbeit. Die Gemeinde hat die Maßnahmen zur Verbesserung der Alarmierung bereits in Auftrag gegeben und somit kann in Kürze das Problem wohl gelöst werden. Die Aktivitäten der Jugendgruppe nimmt er mit Freude zur Kenntnis und mit den besten Wünschen für das Jahr 2019 beendete er sein Grußwort.

Kreibrandmeister Marc Fischer
ergriff das Wort für die Führungskräfte der Feuerwehr und wünschte ebenfalls einen Guten Rutsch in das neue Jahr. Er berichtete, dass die Integrierte Leitstelle das System Alamos wohl im Laufe des Jahres in Betrieb nehmen wird. Beim Thema E-Mobilität erwähnte er, dass bei Akkubränden die Problematik der Entsorgug auf die Gemeine zukommt, wenn die Fahrzeuge durch Aufbewahrung in mit Wassern gefüllten Containern abgelöscht werden. Weiterhin berichtete er, dass nur bei Neubauten von Gerätehäusern eine Notstromversorgung gefordert wird und dass die digitale Alarmierung noch nicht in absehbarer Zeit kommen wird. Das gehäufte Auftreten von Flächenbränden im letzten Jahr zeigte auf, dass nicht genügend geländegängige Löschfahrzeuge zur Verfügung stehen. Mit den besten Wünschen für das Neue Jahr beendete auch er sein Grußwort.

Auch in diesem Jahr konnten Mitglieder für ihre Treue zum Verein geehrt werden:
Rudolf Schödel wurde für seine 50jährige Vereinsmitgliedschaft und
René Leys für 20 Jahre aktiven Dienst geehrt.

Die turnusmäßige Neuwahl der Vorstandschaft ergab für jeden Wahlvorschlag ein Wahlergebnis ohne Gegenstimmen und das Gremium setzt sich aus altbewährten und neu in Funktionen gewählte Personen wie folgt zusammen:

1. Vorsitzender René Leys
2. Vorsitzender Felix Wülfert
Kassiererin Anja Meinel
Schriftführer Dieter Lang
Gerätewart Volker Wülfert
1. Maschinist Tino Meinel
1. Beisitzer Axel Gemeinhardt
2. Beisitzer Ernst Hölzel
Jugendwart Thomas Hölzel
Kassenprüfer Jörg Wolfrum und Thomas Hölzel

Erfolgreiche Teilnahme am Wissenstest 2019

Mit 7 Teilnehmern nahm die Jugendgruppe der FFW Schlegel am Wissenstest in Schwarzenbach/Saale teil und stellte somit wieder einmal die größte Teilnehmergruppe bei der Überprüfung des Ausbildungsstandes der jungen Feuerwehranwärter.

Das Thema der diesjährigen Prüfung war „Erste Hilfe“-Maßnahmen. Die Jugendlichen mussten neben einem schriftlichen Test auch an 4 Stationen im praktischen Teil ihr Können unter Beweis stellen. Diese umfassten die stabile Seitenlage, Schocklage, Druckverband, Anwendung des Defibrilators sowie Hinweisschilder und -zeichen zur Rettungseinrichtungen und Notrufmeldern.

Alle 7 Teilnehmer haben die Prüfung bestanden und konnten folgende Auszeichnungen, in Abhängigkeit von der Anzahl an bisher teilgenommen Wissenstests, entgegennehmen:

  • Abzeichen in Silber:
    Mia Gebelein, Aileen Forstner, Alina Gemeinhardt, Hannah Mergner und Julian Leys
  • Urkunde Stufe II:
    Sally Meinel
  • Urkunde Stufe I:
    Larissa Hopperdietzel

Wir bedanken uns bei Thomas Hölzel und Matthias Mergner für die Unterstützung der Jugendlichen bei den Vorbereitungen zur Prüfung und den übernommen Fahrdienst und freuen uns über das erfolgreiche und fleißige Engagement der Jugendlichen aus Schlegel in ihrer Feuerwehr.

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Gedenkfeier zum Volkstrauertag

Mit einem Ehrenspalier durch die Freiwillige Feuerwehr Schlegel, der musikalischen Umrahmung durch den Posaunenchor Berg und Redebeiträgen von Bürgermeister Beyer, Köditz und Pfarrer Losch, Berg wurde am Vorabend zum Volkstrauertag am Kriegerdenkmal in Schlegel an die Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft erinnert.

Bürgermeister Beyer erinnerte in seiner Rede daran, dass der Volkstrauertag bereits vor hundert Jahren nach Ende des zweiten Weltkrieges durch den Kriegsgräberbund initiiert wurde. Leider sind auch in der Gegenwart noch kriegerische Auseinandersetzungen, Terror und Elend für einen großen Teil der Menschheit alltägliche Lebensumstände. Und auch wenn die meisten an der Gedenkfeier teilnehmenden Menschen wohl noch nie persönlich die Erfahrung von Krieg und den Überlebenskampf auf den Schlachtfeldern erleben mussten, ist es uns bewusst, wie wichtig jedes einzelne Menschenleben ist. Wir gedenken derer, denen die persönliche Zukunft durch sinnlose Gewalt entrissen wurde. Es geht beim Volkstrauertag nicht darum, wie zu Zeiten des Nationalsozialismus, Helden zu feiern, die ihrem Tod tapfer ins Auge blicken und damit einen Krieg zu rechtfertigen, der alles dagewesene an Grauen noch übertraf. Nein, es geht darum zu verstehen, wie grausam und überflüssig jeder Tod auf jedem Schlachtfeld der Erde ist. Damit diese Menschen nicht umsonst gefallen sind gilt es, daran zu erinnern, zu verstehen und entsprechend zu handeln.

Es gilt, voller Vernunft zu handeln und nicht den Nationalisten, Populisten und Extremisten zu folgen, die auch in der heutigen Zeit wieder versuchen, mehr an Einfluss zu gewinnen und die Millionen Opfer von Nationalismus und kriegerischen Schrecken missachten.

Folgen Sie nicht denen, die nicht trauern und die den Frieden gefährden, für den schon soviel Blut vergossen wurde. Wir alle sind mit der Fähigkeit ausgestattet, aus der Vergangenheit zu lernen und können uns dafür einsetzen, dass nie wieder auf deutschen, europäischen oder irgendeinen anderen Boden dieses Planeten Kriege stattfinden. Wir alle müssen es als unsere selbstverständliche Aufgabe sehen, Menschenleben zu retten anstatt zu vernichten. Wir müssen alle den Mut haben, extremistischen Bestrebungen unserer Zeit entgegenzutreten und wir müssen rechtzeitig erkennen, wenn Bürgerrechte ausgehöhlt und Menschenrechte mit Füßen getreten werden. Zivilcourage ist kein leeres Wort sondern ein Lebenszeichen unser menschlichen Gesellschaft. Der Volkstrauertag mit seiner gemeinsamen Erinnerung an die Millionen von Toten stellt für jeden von uns die persönliche Aufforderung dar, den Weg des Friedens zu gehen. Denn, wie der Schriftsteller Henry Miller es schon formulierte: „Jeder Krieg ist eine Niederlage des menschlichen Geistes“.

Pfarrer Losch erinnerte an die Losung des Sonntags mit den Worten aus dem 2. Brief an die Korinther: „Wir müssen alle offenbar werden vor dem Richtstuhl Christi“. Pfarrer Losch stellte klar, dass es sich hierbei um keine Drohung aus der Bibel handelt– vielmehr soll dieses Wissen eine Hilfe zu einem gelingenden Leben sein. Zu einem Leben unter der Gnade Gottes – Christus möchte also unser Leben schon in dieser Welt und erst recht in der Ewigkeit gut und heil machen. Das gelingt aber nur, wenn der Mensch sein Leben Christus übergibt. Wenn der Mensch sich selbst in den Mittelpunkt stellt, wenn er sein Wissen, seine Kraft, seine Macht ins Zentrum rückt, dann führt das unweigerlich zur Katastrophe. Das haben die beiden Weltkriege, die Regime des Nationalsozialismus und des Kommunismus beispielhaft vor Augen geführt. Die siebzehn Millionen Toten des Ersten Weltkrieges und die 60 Millionen Getöteten des Zweiten Weltkrieges sind der traurige Beweis dafür was geschieht, wenn der Mensch die Verantwortung vor Gott aus seinem Leben ausblendet.

Apostus Paulus mahnt: Irret Euch nicht – Gott lässt sich nicht spotten und was der Mensch sät, das wird er ernten“: Nach den Schrecken des Zweiten Weltkrieges und auch in der Unterdrückung des Kommunismus fanden viele Menschen Halt und Orientierung bei Gott und damit im christlichen Glauben. Mit zunehmenden Wohlstand in unserem Land gerät Glaube und Kirche immer mehr in Vergessenheit und die Erinnerung an die Greuel des 20. Jahrhunderts drohen zu verblassen. Gedenkfeiern wie der Volkstrauertag wollen dem entgegenwirken aber man muss leider auch feststellen, dass das Interesse daran immer mehr schwindet. Zur Zeit befinden wir uns in einem Prozess großer politischer und gesellschaftlicher Veränderungen und die Christen sind aufgerufen, im Alltag die Menschen an den Willen des lebendigen Gott zu erinnern. Denn dort, wo der Glaube an Jesus Christus lebendig ist, haben Hass und Gewalt keine Chance. Das große Friedenszeichen dieser Welt, dass Kreuz Christi, manifestiert die Liebe Gottes zu uns Menschen. Gehen wir mit guten Beispiel voran und machen wir uns auf, den Weg des Friedens zu gehen.

In einem gemeinsamen Gebet gedachte Pfarrer Lösch an all die Opfer von Gewaltherrschaft und Krieg und bat um Vergebung für diejenigen, denen der Mut zu einem Bekenntnis zu Gott fehlt und sowie um Hilfe, damit wir uns einander begegnen, wie Gott uns in Form von Christus begegnet ist.

Wieder gelungenes Feuerwehrfest

Nun sind die Pfingstfeiertage schon wieder vorbei und damit auch der schon traditionelle Termin unseres jährlichen Feuerwehrfestes.

Wir konnten am Samstag wieder viele Besucher begrüßen und unser Alleinunterhalter „Der Selbitztaler“ sorgte für gute Stimmung im Festzelt.

Später ging es auch in der Kellerbar hoch her und so wurde es für einige eine anstrengende Party bis in den nächsten Morgen.

Am Sonntag kamen die Besucher zu einem gemütlichen Plausch bei Kaffee und Kuchen zusammen und genossen das schöne Wetter im Festzelt.

Die Freiwillige Feuerwehr möchte sich hiermit bei allen Besuchern recht herzlich bedanken. Weiterhin gilt unser Dank den zahlreichen Helfern und Unterstützern, die mit Rat und Tat zum gelungen Ablauf der Veranstaltung beigetragen haben.

01.05.2019 Maibaum aufgestellt

Wenn die Feuerwehr mit dem Bagger anrückt ist das normalerweise für den Betroffenen eher unangenehm, weil er zum Abräumen von Brandschutt oder zur Aufdeckung von Glutnestern verwendet wird.

Aber am Mittwoch, dem 01.05.2019, war ein erfreulicher Anlass für den Baggereinsatz gegeben – der kräftige Arm des Baggers zog den traditionell geschmückten Maibaum in luftige Höhe. Somit verkünden die an ihm angebrachten Schilder wieder die in Schlegel ansässigen Handwerks- und Berufsgruppen.

Mit einer kleinen Brotzeit ließen die Zuschauer und Helfer die Aktion mittags ausklingen und am Abend fand noch ein geselliges Beisammensein im Gerätehaus statt.

Die FFW Schlegel dankt allen Helfern für die Bereitstellung der Maschinen und ihrer Arbeitskraft für die gelungene Aktion.

Der Bagger in Aktion
Stolz ragt der Maibaum in den weißblauen Himmel Frankens

Hydrantenkarte

Hydrantenkarte online verfügbar:

Die Hydranten in Schlegel wurden im Projekt OpenStreetMap-Hydrant eingepflegt. Sie können deshalb auf der Seite https://www.osmhydrant.org/de/ eingesehen werden.

Es erfolgt eine automatische Synchronisation mit der Seite http://openfiremap.org. Diese Seite ist mehr eine reine Kartenansicht. Bei Ansicht auf Mobilgeräten und eingeschaltetem GPS wird in der Karte direkt zum aktuellen Standort gezoomt.

Link zur direkten Anzeige im Browser:
http://openfiremap.org/?zoom=17&lat=50.34784&lon=11.80329&layers=B0000T